2. Herren - Gerechtes 8:8 gegen ersatzgeschwächtes Wiedenbrück - Kapitän Krause in Bestform an 4 Punkten beteiligt - Rückstände von 4:7 und 6:8 aufgeholt

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10.10.2025

2. Herren – SC Wiedenbrück 8:8

Angeführt von ihrem überragenden Kapitän Tobias Krause holte die Zweite in der 1. Bezirksliga Staffel 3 nach einem spannenden Krimi ein gerechtes 8:8-Unentschieden gegen die ersatzgeschwächte erste Mannschaft von Wiedenbrück. Nach einem guten 2:1-Doppelstart wurden Rückstände von 4:7 und 6:8 noch aufgeholt. Ohne Waldemar Bartsch und Luca Dück, dafür aber mit Top-Talent Dion Selentin an der Spitze und Altstar Eckard Otto an Brett fünf ging die Reserve das Spiel an. Das Holter Spitzendoppel aus Jan Lakämper und Krause dominierte ihre Partie deutlich mit 3:0. Parallel konnten Selentin und Pascal Vorbeck gegen Wiedenbrücks 1er-Duo zunächst mit 11:6 überraschen. Danach war aber nicht mehr viel zu holen. Dafür blieb das Vater-Sohn-Gespann aus David und Eckard Otto gleich zweimal in der Verlängerung nervenstark und siegte am Ende im Entscheidungssatz, sodass das Team mit 2:1 in die Einzel ging. Das war auch extrem wichtig, denn gerade gegen das starke obere Paarkreuz war für Selentin und Lakämper an diesem Tag nichts zu holen. Durch deren 1-3-Niederlagen und dem bitteren 12:14 von David Otto im fünften Satz hieß es auf einmal 2:4. Krause (3:1) und Eckard Otto (3:0) glichen aber postwendend wieder aus. Als dann Vorbeck eine recht sichere 2:1-Führung mit 9:11 und 10:12 noch aus der Hand gab und Selentin (0:3) und Lakämper (0:3) erneut gratulieren mussten, stand das Team mit 4:7 schon fast mit dem Rücken zur Wand. In der Mitte rissen aber David Otto und Krause ihre Spiele nach 1:2-Rückständen jeweils nochmal rum und brachten ihr Team wieder auf 6:7 heran. Wie Vorbeck reichte auch für Eckard Otto gegen die 5 der Gäste eine 2:1-Führung nicht aus, sodass er noch mit 2:3 unterlag. Durch ein 3:0 sicherte Vorbeck zunächst die Chance auf einen Punkt. Im Abschlussdoppel wuchsen Lakämper und Krause dann gegen das Spitzenduo aus Wiedenbrück über sich hinaus und gingen nach einem bärenstarken 12:10 und 11:9 mit 2:0 in Front. Zwar ging Satz drei mit 7:11 verloren, aber durch ein 11:8 und dem damit hart erkämpften 8:8 war der Jubel groß.