47. Iburg-Turnier - TTSV mit großer Delegation am Start - Starker Jonas Schelesnikow mit Platz 3 in 1650er-Klasse und Plus von 45 TTR-Punkten - Tippmann/Wemhöner mit sensationellem Doppeltitel bis 1300 TTR
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28./29.12.2024
47. Iburg-Turnier
Mit einer großen Delegation war der TTSV Schloß Holte – Sende beim 47. Iburg-Turnier des TuS Bad Driburg vertreten. Am Samstag starteten Jugendwart Marten Tippmann und der Jungen-19-II-Akteur Henrik Wemhöner in der Klasse bis 1300 TTR. Tippmann sicherte sich nach starken Leistungen und drei Siegen bei nur einem Satzverlust den Gruppensieg. Auch Wemhöner schaffte den Sprung aus der Gruppe. Nach zwei 3:0-Erfolgen musste er nur dem Mitfavoriten und späteren Dritten mit 0:3 gratulieren. Während in der ersten K.O.-Runde Tippmann durch seinen Gruppensieg noch ein Freilos hatte, musste Wemhöner bereits aktiv werden. Hier konnte er beinahe für eine Sensation sorgen, als er sich gegen einen Akteur mit fast mehr als 200-TTR-Punkten eine 2:1-Führung erspielen konnte. Die Sätze vier und fünf gingen dann aber recht deutlich verloren. Im Achtelfinale musste dann auch Tippmann die Segel streichen. Nach zwei knappen Sätzen in der Verlängerung und einem 1:1-Zwischenstand gingen die Durchgänge drei und vier jeweils mit 7:11 verloren. Zusammen gelang dem Duo im Doppel aber eine faustdicke Überraschung. Hier holten sich die beiden Holter sensationell den Turniersieg!!!
Platzierte im Doppel der Klasse bis 1300 TTR mit den Siegern Henrik Wemhöner und Marten Tippmann (rechts)
Parallel spielte Mädchen-19-Akteurin Sophia Middendorf in der Nachwuchsklasse bis 1100 TTR. Als krasse Außenseiterin gelang ihr nach zwei klaren 0:3-Niederlagen im dritten Gruppenspiel beim 1:3 immerhin ein Satzgewinn.
Die größte Gruppe mit gleich sieben Holtern von insgesamt 57 Teilnehmern startete in der Konkurrenz bis 1650 TTR. Bester TTSVer war hier Nachwuchsass Jonas Schelesnikow. Der 14-Jährige holte sich ungeschlagen den Gruppensieg seiner 4er-Gruppe und wurde dann erst nach drei weiteren Erfolgen im Halbfinale gestoppt. Hier gab es einen wahren Krimi, den das Holter Talent nach einem 12:10, 12:14, 9:11, 12:10 und 11:13 hauchdünn verlor. Im Spiel um den dritten Platz belohnte er sich aber mit einem starken 3:1-Triumph und dem Gewinn von Bronze. Am Ende des Tages stand ein gehöriges Plus von 45-TTR-Punkten auf dem Konto des Holter Talents.
Platzierte im Einzel der Klasse bis 1650 TTR mit Jonas Schelesnikow auf Platz drei (Zweiter von links)
Ebenfalls stark spielte Pascal Vorbeck aus der zweiten bzw. dritten Herren auf, der nach Platz zwei in der Gruppe bis ins Viertelfinale vorstieß. Hier verpasste er gegen den haushohen Favoriten und späteren Sieger mit 16:18 im vierten Satz nur extrem knapp den Entscheidungssatz. Der Lohn war ein Zuwachs von 28 TTR-Punkten. Ins Achtelfinale schafften es David Otto von der Herren-Reserve sowie Jungen-19-Ass Dion Selentin. Otto verlor aber mit 1:3, Selentin mit 0:3. Eine Runde eher, also direkt nach der Gruppenphase, erwischte es Eckard Otto, der gegen den Spexarder Guido Hollenhorst keine Chance hatte. Bereits in der Gruppe schieden Tobias Krause und Luca Dück aus der 2. Herren aus. Während für Dück nach einem Sieg und zwei Niederlagen Endstation war, hatte Krause nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses das Nachsehen. Bei drei Akteuren mit einer 2:1-Bilanz schied der Kapitän der Reserve trotz eines furiosen 3:2-Sieges nach 0:2-Rückstand gegen Hollenhorst aus, da ihm ein 1:3-Ausrutscher gegen eine Spielerin mit fast 200 TTR-Punkten passierte. Im Doppel schaffte es kein Holter Duo auf die vorderen Plätze.
Einen Tag später gingen nochmals vier TTSV-Mitglieder an den Start, alle vier waren schon am Samstag aktiv. Pascal Vorbeck, Marten Tippmann und Henrik Wemhöner griffen in der Klasse bis 1500 TTR an. Am weitesten schaffte es Vorbeck, der im Achtelfinale ausschied. Zunächst holte er sich ohne Satzverlust den Gruppensieg seiner 3er-Gruppe. In der ersten K.O.-Runde drehte er dann einen 1:2-Rückstand noch in einen 3:2-Erfolg um. Im Achtelfinale hieß es dann aber 1:3 gegen den späteren Bronze-Gewinner. Nachwuchsspieler Wemhöner wusste erneut zu überraschen. Als an Position vier geführt, schaffte er im Vergleich dreier Akteure mit einer 1:2-Bilanz durch das bessere Satzverhältnis die Sensation und kam aus der Gruppe. In der ersten Ausscheidungsrunde war er beim 0:3 dann aber nahezu chancenlos. Sein Gegenüber hatte allerdings auch satte 360 TTR-Punkte mehr auf dem Konto. Dennoch stand ein Plus von 20 TTR-Punkten zu Buche. Nur Tippmann blieb trotz einer 2:1-Führung im zweiten Gruppenspiel ohne Sieg in allen drei Gruppenspielen. Ähnlich erging es Sophia Middendorf. Wie schon am Vortag reichte es für sie bei einem Satzgewinn zu keinem Erfolg.
